Das Maximilianmuseum erzählt lebendig von Augsburgs Geschichte als Reichsstadt und Stadt der Künste. Der abwechslungsreiche Rundgang gliedert sich in sechs Abteilungen: die Augsburger Prachtbrunnen im Erdgeschoss. im 1. Obergeschoss die Skulpturensammlung mit Bildwerken von der Renaissance bis um 1800, wissenschaftliche Instrumente die Abteilung zur Stadtgeschichte mit der Modellkammer, im 2. Obergeschoss schließlich die Abteilung zur Augsburger Goldschmidekunst und zum Kunsthandwerk.
Eine Besucherattraktion sind die berühmten Brunnenfiguren von Hubert Gerhard und Adriaen de Vries im Viermetzhof. Wie diese Brunnen mit Wasser versorgt wurden, zeigen die historisch wertvollen Modelle der Modellkammer. Sehenswert ist das liebenswerte spätgotische Jesulein in der Skulpturensammlung. Es stammt aus einem schwäbischen Frauenkloster und wurde einst von den Nonnen alljährlich zur Weihnacht kostbar eingekleidet. Die Abteilung wissenschaftliche Instrumente zeigt Präzisionsgeräte vergangener Zeiten, nämlich Erzeugnisse der berühmten Augsburger Kompassmacher. Die stadtgeschichtliche Abteilung beitet vielfältige Exponate zur Geschichte Augsburgs.
Prächtig bestückt ist die Abteilung zur Augsbuger Goldschmiedekunst mit silbervergoldeten Trinkgefäßen und kostbarem Altargerät. Lohnenswert ist auch ein Blick ins Münzkabinett in dem die reizvolle Taufmedaille für den mit Windrad und Steckenpferd spielenden Leonhart Weiß zu sehen ist. Die Abteilung zum Kunsthandwerk schließlich mit kostbaren Möbeln, Automaten-Uhren, Porzellan und Fayencen etc. vergegenwärtigt Augsburgs herausragende Stellung als europäische Kunstmetropole.
Ermäßigungsberechtigte 5,50 €
Gruppen (ab 10 Personen) je 5,00 €
Gruppen Jugendliche (ab 10 Jugendliche bis 18 Jahre) je 2,50 €
Schülergruppen im Klassenverband je 1,00 €