Zeichnungen von unendlich ruhiger, fast meditativer Ausstrahlung, vorrangig aus dem Spätwerk Giorgio Morandis (1890 - 1964), einem der bedeutendsten Künstler der Klassischen Moderne, werden in der Ausstellung in einen Dialog gesetzt mit den phantasievollen, fragilen Plastiken der Münchener Künstlerin Christina von Bitter (*1965).
In der Ausstellung sind vor allem Morandis Zeichnungen der 1960er Jahre zu sehen. Diese späten Arbeiten weisen unter anderem einen gewissen Grad an Abstraktion auf, der den Werken Leere und Leichtigkeit verleiht. Christina von Bitter erarbeitet mit Draht, Zeitungspapier und weißer Farbe organisch wirkende Plastiken, die alltägliche Gebrauchsgegenstände darstellen.