Gransers Bilder aus dem Irrenhaus kommen ganz ohne Freakshow und Horror aus. Sie entwickeln ihre Intensität durch die Zurückhaltung des Blicks und die Vertrautheit des Fotografen mit seinem Thema. Es sind Kompositionen aus Zwischentönen, aus Ahnungen und Andeutungen, Bilder, die nicht die Fratze des Wahnsinns zeigen, sondern sein menschliches Gesicht. Es ist ein beklemmend vertrautes Gesicht. Man kennt es aus dem Spiegel und spürt, dass es ein kurzer Weg sein kann, kürzer als man denkt. Von der Normalität zum Wahnsinn.